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Mit Schleimspurdiplomatie erreicht man bekanntlich wenig bis nichts. Dass die Amerikaner Deutschland nach wie vor als besetztes Land ansehen, in dem sie auf nichts und niemand Rücksicht nehmen müssen, wird ja gerade von der deutschen Politik erlaubt. Was braucht es eigentlich noch mehr als die NSA-Affäre, um zu verdeutlichen, dass sich Washington nicht die Bohne für deutsche Belange interessiert?

Wenn selbst das Handy der deutschen Kanzlerin abgehört wird, ganz zu schweigen von Ministerien, Wirtschaftskonzernen und Millionen Privatleuten, verwundert vor allem die Verwunderung über das gescheiterte No-Spy-Abkommen. Es muss sich um ein ausschließlich deutsches Märchen gehandelt haben, da die Amerikaner nie ein Interesse daran hatten und auch nicht haben werden.

Da können sich Politiker wie die Christsozialen noch so sehr bemühen, in aller Peinlichkeit den amerikanischen Botschafter in Wildbad Kreuth vorzuführen. Deutschland ist im amerikanischen Verständnis das Land der Nazis, im verbesserten Sinn allenfalls das Land von Autobahn, BMW, Mercedes-Benz und Porsche.

An der hochverehrten Wichtigkeit, die besonders deutsche Medien den Vereinigten Staaten zollen, ändert das nichts. Das böse Medienwort, wonach die Meldung, es habe zig Tote bei einer Massenkarambolage in Deutschland gegeben, unwichtiger ist als wenn in New York ein Straßengulli überläuft, ist tagtägliche Gegenwart. Wer sich so knechtvoll gegenüber seinem selbst ausgesuchten Gebieter verhält, muss sich nicht wundern, dass deutsche Interesse in den USA soviel Gehör finden, als würde in Hintertupfingen ein Fahrrad umfallen.

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