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Es gibt himmelschreiende Unterschiede zwischen einem Despoten und einem Idioten. Wie die Begriffe schon andeuten, hat ein Despot es ungleich schwerer. Das hängt mit seinen Ansprüchen zusammen. Ein Despot will die Architektur des Staates verändern und möglichst so zerfleddern, dass er seine persönlichen Vorteile daraus ziehen kann. Präsident Erdogan ist darin ein Meister. Das zu verwirklichen, bedarf es eines Mindestmaßes an Intellekt, womit deutlich wird, dass der US-amerikanische Präsident Trump hier nicht gemeint sein kann. 
Trump (Foto: AFP/Berliner Kurier)

Trump ist ein Trampel, der im Entertainment groß wurde und darin stecken blieb. Er ist fasziniert von Politik, ohne die geringste Ahnung davon zu haben. Es ist das Wesen eines Idioten, über Dinge zu schwadronieren, von denen er keine Ahnung hat. Das ist Trumps größte Stärke. Dies belegt er mit grausam-dummen Lügen, die keine Fake-News sind, sondern schlichtweg Lügen. Trump lügt sich durch die Jahre seiner Präsidentschaft, weil er nichts anderes kann.

Letztlich, das wissen alle Beteiligten, die Shows organisieren oder gestalten, sind Shows nichts anderes als Lügen. Eine bestimmte Welt wird geschaffen, um ein unbestimmtes Zielpublikum zu unterhalten. Exakt das macht Trump. Und seien wir ehrlich: Trump hat ernsthaft Talent. Der innere Empörungsgrad – Oh Gott! Was hat er denn nun wieder rausgehauen – funktioniert sogar international. Man hört ihm zu. Wenn auch manchmal mit Grausen, Bibbern oder Mitleid. Aber man hört ihm zu.

Insofern ist das Entertainment des Präsidenten Trump eine perfekte Showeinlage, gerade in Zeiten, in denen irgendwie alles in Frage gestellt ist und jeder die Orientierung verloren zu haben scheint. Ob Merkel-muss-weg-Beschreiber, Unsportler, die nie den linken Arm recken, Verschwörungsbeschwörer, Empörungsreflexer oder Gute-Bürger-Beter – allen ist gleich, dass sie etwas befürchten, was Trump längst liefert.

Trump fehlt die Clevernis eines Erdogan oder eines Putin, den Staat mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen. Er kriegt es ja nicht einmal hin, Stormy Daniels zu befrieden. So eigenartig es sich anhört – Trump ist tatsächlich ein Diener seines Staates. Denn er hält sich an Gesetze und Strukturen, auch wenn er sie verdammt. Insofern ist Trump kein Despot, sondern eine verdammt lächerliche Figur, als sei sie aus den Trickfilmstudios Walt Disneys heimlich ausgebüxt.

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